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Absage/Verschiebung des Workshops zu „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“

Wir müssen leider mitteilen, dass der Workshop „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“ wegen zu weniger Anmeldungen abgesagt bzw. verschoben werden muss.
Wir wollen diesen aber unbedingt nachholen und werden den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben, damit es längerfristiger mit den Anmeldungen vielleicht besser klappt.

Workshopankündigung „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen

Am Samstag den 15. September veranstalten wir im Rahmen der Aktionswoche von Enter_The_Gap, in Hamburg, einen Workshop zu Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen.

Wir freuen uns auf den Workshop!

Mehrfachpositionierungen

im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen

Samstag, 15. September 2012, 11-16 Uhr, im Curio Haus, Rothenbaumchaussee 15

Die Veranstaltung richtet sich nur an FLTI* of Color / Schwarze FLTI* / FLTI* mit Migrationsgeschichte.

Rassismus, (Hetero-)Sexismus und Transphobie sind in Deutschland gesellschaftliche ‚Normalität‘ und gehören zur Lebenswelt und Alltagserfahrung von FLTI* of Color / Schwarze FLTI* / FLTI* mit Migrationsgeschichte. Weiterlesen ‚Absage/Verschiebung des Workshops zu „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“‘

Veranstaltung am 06.06.: Kritische Bildung und Rassismuskritik

Rassismuskritische Bildung als subjektbezogene Bildungsarbeit in Verhältnissen von Differenz und Dominanz
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Annita Kalpaka

In Zeiten von Messbarkeitswahn und Outputorientierung haben es Bildungsangebote, zunehmend verstanden im Sinne von ‚verwertbarem’ Wissen, nicht leicht, wenn sie nichts Handfestes als Output zu versprechen scheinen und nicht dem Trend von ‚Trainings’ folgen, in deren Logik sozial erwünschtes Verhalten antrainiert werden kann.
Beschränkt sich rassismuskritische Bildungsarbeit nicht nur auf Bildungsangebote, die Rassismus thematisieren, sondern nimmt sie darüber hinaus auch die Schaffung von Teilhabe-möglichkeiten und Reflexionsräumen für rassifizierte Subjekte in den Blick, dann gilt es eine Reihe von (selbstkritischen) Fragen zu stellen. z.B.: Wer sind die Adressat_innen? Wer lernt was bzw. wer kommt (nicht) auf seine_ihre Kosten? Welche Kompetenzen brauchen Anbieter_innen?
Zurückgreifend auf Erfahrungen in subjektbezogener Bildungsarbeit, möchten wir über solche Fragen nachdenken und Widersprüche, Dilemmata und Handlungsmöglichkeiten diskutieren.

Am Mittwoch, 06.06. um 19:00 im Erdgeschoss des Pädagogischen Instituts der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 8), Raum 5.

Die Veranstaltung wird organisiert von KARaNo und findet im Rahmen der Reihe „kritische bildung und …“ statt. Weitere Infos zur Veranstaltung, zur Referentin und Texte zur Vorbereitung gibt’s auf www.kritischebildung.tk/…

„Griechify your life“ oder: Die heile bundesdeutsche postliberal-rassistische Verlagswelt und ihre Akteur_innen

Ein neues Jahr beginnt, ein neuer Tiefpunkt in Sachen rassistischer Publikationen ist erreicht. Der Rowohlt-Verlag (rororo), der zuvor schon massenwirksam und gewinnbringend „lustige“ Culture-Clash-Belletristik [1] unter die Leute bringen konnte, wie z.B. von Iris Alanyali: Gebrauchsanweisung für die Türkei [2] oder von Roberto Capitoni: Ich mach’ dir Betonschuhe [3] möchte ganz neue Steigerungsmöglichkeiten in Sachen deutscher Selbstvergewisserung auf Kosten national veranderter Menschengruppen erproben.
Das neueste Verlagsprodukt: Griechify your life. Kostenlos das Leben genießen [4] von Dietmar Bittrich und Stefan Stutz vermarktet diesen Pseudo-Ratgeber im Stil von Simplify your life [5] unter dem moralischen Deckmäntelchen der Satire, die ja, wie die weiße, deutsche Mehrheitsgesellschaft meint, bekanntlich alles darf.
Leider darf Satire dann doch nicht alles. Besonders dann nicht, wenn eindeutig die Grenze zum Rassismus überschritten wird. Dies gelingt den Autoren nämlich spielend. Zum einen werden alle als solche bezeichneten „Griechen“ zu einer einheitlichen Gruppe homogenisiert. Dieser werden dann pauschal identische Verhaltensweisen unterstellt. Die Verhaltensmuster wiederum werden naturalisiert, d.h. sie werden als typisches Wesensmerkmal „der Griechen“ ausgegeben. Und zu guter Letzt wird in einer polarisierenden Gegenüberstellung „faule Griechen“ versus „fleißige Deutsche“ die Abwertung der zuvor konstruierten Menschengruppe dazu genutzt, sich selbst (sprich: „die Deutschen“) zu erhöhen. [6] So weit, so schlimm. Schlimmer ist noch, dass dies alles angeblich aus „Liebe“ geschieht: „Dieses Buch ist ein Liebesbekenntnis. Es handelt von der Liebe zu allem Griechischen”. Weiterlesen ‚„Griechify your life“ oder: Die heile bundesdeutsche postliberal-rassistische Verlagswelt und ihre Akteur_innen‘

Neuer Blog, endlich!

Nachdem wir nun einen Namen für unsere Gruppe gefunden haben, wer es noch nicht mitbekommen hat: KARaNo is the name, haben wir nun endlich auch einen Blog, der diesen Namen trägt. Vorher waren wir aktiv auf wochenendseminar.blogsport.de. Ab jetzt geht es hier weiter 🙂