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Absage/Verschiebung des Workshops zu „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“

Wir müssen leider mitteilen, dass der Workshop „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“ wegen zu weniger Anmeldungen abgesagt bzw. verschoben werden muss.
Wir wollen diesen aber unbedingt nachholen und werden den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben, damit es längerfristiger mit den Anmeldungen vielleicht besser klappt.

Workshopankündigung „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen

Am Samstag den 15. September veranstalten wir im Rahmen der Aktionswoche von Enter_The_Gap, in Hamburg, einen Workshop zu Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen.

Wir freuen uns auf den Workshop!

Mehrfachpositionierungen

im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen

Samstag, 15. September 2012, 11-16 Uhr, im Curio Haus, Rothenbaumchaussee 15

Die Veranstaltung richtet sich nur an FLTI* of Color / Schwarze FLTI* / FLTI* mit Migrationsgeschichte.

Rassismus, (Hetero-)Sexismus und Transphobie sind in Deutschland gesellschaftliche ‚Normalität‘ und gehören zur Lebenswelt und Alltagserfahrung von FLTI* of Color / Schwarze FLTI* / FLTI* mit Migrationsgeschichte. Weiterlesen ‚Absage/Verschiebung des Workshops zu „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“‘

Coole Aktion in Hamburg!

Heute überall Flyer mit Mely Kiyak Kolumne „Liebe Wissensgesellschaft!“ in der S-Bahn!
Clickt das obere Bild und lest den Flyer!


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Nazis in Hamburg

„von den Ereignissen am 02.06.2012 und dem Demokratieverständnis des Staates

Die Frage die mich bewegt und motiviert hat zu den Blockaden gegen den Naziaufmarsch zu gehen ist:  Wie kann das sein, dass Nazis, die es gut finden, dass Menschen aufgrund von Rassismus und Hass umgebracht worden sind, und die nach wie vor Menschen umbringen und auch sonst alles dafür tun, dass es so wird wie früher genau die gleichen Rechte haben wie Du und ich?

Ich gehöre zu den POC, die das Privileg haben, den alltäglichen Rassismus inzwischen einigermaßen, mal besser mal weniger gut, verarbeiten zu können. Meine Vorbereitung auf den Aufmarsch war es also, mich vor allem mental darauf einzustellen Rassismus in seiner sichtbaren Form zu erfahren. Die Konfrontation mit Rechtsextremen ist für POC, die auf unterschiedliche Arten mit Rassismus umgehen, eine andere als für weisse. Ich kann mich auf solchen Demos nicht so verhalten wie weisse es tun.

Auf dem Rathausmarkt haben Senat und Gäste eine Mainstreamkundgebung mit etwa 10000 mehrheitlich weissen Teilnehmern gegen Nazis und für „Vielfalt“ abgehalten. Es ist dieser Senat, der beispielsweise rassistische Altersfeststellungen durchs UKE nicht unterbindet, Asylbewerbern und Flüchtlingen keine Grundrechte einräumt und nach wie vor niemanden ohne deutschem Pass aus nicht EU_Ländern wählen lässt. Und jetzt erzählt der was von wegen wir seinen alle bunt? Wir sind nicht „alle bunt“ lieber Herr Scholz, Sie sind weiss. Sie sind ein weisser Mann und haben wie die anderen mit ihren bunten Postkarten winkenden weissen Weiterlesen ‚Nazis in Hamburg‘

Veranstaltung am 06.06.: Kritische Bildung und Rassismuskritik

Rassismuskritische Bildung als subjektbezogene Bildungsarbeit in Verhältnissen von Differenz und Dominanz
Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Annita Kalpaka

In Zeiten von Messbarkeitswahn und Outputorientierung haben es Bildungsangebote, zunehmend verstanden im Sinne von ‚verwertbarem’ Wissen, nicht leicht, wenn sie nichts Handfestes als Output zu versprechen scheinen und nicht dem Trend von ‚Trainings’ folgen, in deren Logik sozial erwünschtes Verhalten antrainiert werden kann.
Beschränkt sich rassismuskritische Bildungsarbeit nicht nur auf Bildungsangebote, die Rassismus thematisieren, sondern nimmt sie darüber hinaus auch die Schaffung von Teilhabe-möglichkeiten und Reflexionsräumen für rassifizierte Subjekte in den Blick, dann gilt es eine Reihe von (selbstkritischen) Fragen zu stellen. z.B.: Wer sind die Adressat_innen? Wer lernt was bzw. wer kommt (nicht) auf seine_ihre Kosten? Welche Kompetenzen brauchen Anbieter_innen?
Zurückgreifend auf Erfahrungen in subjektbezogener Bildungsarbeit, möchten wir über solche Fragen nachdenken und Widersprüche, Dilemmata und Handlungsmöglichkeiten diskutieren.

Am Mittwoch, 06.06. um 19:00 im Erdgeschoss des Pädagogischen Instituts der Uni Hamburg (Von-Melle-Park 8), Raum 5.

Die Veranstaltung wird organisiert von KARaNo und findet im Rahmen der Reihe „kritische bildung und …“ statt. Weitere Infos zur Veranstaltung, zur Referentin und Texte zur Vorbereitung gibt’s auf www.kritischebildung.tk/…

Veranstaltung: Demokratie statt Multikulti?

Möglichkeiten und Grenzen des Multikulturalismus in rassistischen Machtstrukturen – Veranstaltung in der HAW am 24.01. 2012 um 19 Uhr

Die Idee des Multikulturalismus kam in den 1980ern auf. Sie wurde von links als Antwort auf die weit verbreitete Ausgrenzung und Diskriminierung von ‚MigrantInnen‘ eingebracht. 30 Jahre später wird  sie von konservativer Seite höchst offiziell für gescheitert erklärt…
Was steckt hinter dem Begriff des Multikulturalismus? Kann eine multikulturelle Gesellschaft tatsächlich zur Überwindung von Diskriminierung beitragen? Welche Gefahren drohen bei der Betonung von „kulturellen Unterschieden“? Und warum redet eigentlich niemand über Rassismus?
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Veranstaltung
am Di. 24.01.2012, um 19 Uhr,
in der HAW Hamburg, Alexanderstr. 1
(nahe S-Berliner Tor)

Flyer Download pdf

Ein kritischer Beitrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe
„Multikulti ist gescheiter! Was heißt hier eigentlich deutsch?“
Projekt der Geschichtswerkstatt St. Georg e.V.
http://www.gw-stgeorg.de/media/Multikulti-Flyer.pdf

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