Absage/Verschiebung des Workshops zu „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“

Wir müssen leider mitteilen, dass der Workshop „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen“ wegen zu weniger Anmeldungen abgesagt bzw. verschoben werden muss.
Wir wollen diesen aber unbedingt nachholen und werden den neuen Termin rechtzeitig bekannt geben, damit es längerfristiger mit den Anmeldungen vielleicht besser klappt.

Workshopankündigung „Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen

Am Samstag den 15. September veranstalten wir im Rahmen der Aktionswoche von Enter_The_Gap, in Hamburg, einen Workshop zu Mehrfachpositionierungen im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen.

Wir freuen uns auf den Workshop!

Mehrfachpositionierungen

im Kontext von rassistischen und sexistischen Strukturen

Samstag, 15. September 2012, 11-16 Uhr, im Curio Haus, Rothenbaumchaussee 15

Die Veranstaltung richtet sich nur an FLTI* of Color / Schwarze FLTI* / FLTI* mit Migrationsgeschichte.

Rassismus, (Hetero-)Sexismus und Transphobie sind in Deutschland gesellschaftliche ‚Normalität‘ und gehören zur Lebenswelt und Alltagserfahrung von FLTI* of Color / Schwarze FLTI* / FLTI* mit Migrationsgeschichte. Als gesellschaftliche Machtverhältnisse bewirken Rassismus und Sexismus Benachteiligung, Ausgrenzung und Gewalt. Sie bestimmen das Wissen und die Bilder über markierte Menschen und legen damit auch fest auf welche Weise wir uns selbst und einander wahrnehmen.

Sowohl in heteronormativ geprägten Gruppen als auch in von Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft dominierten feministischen Zusammenhängen werden häufig die Thematisierung diese Mehrfachpositionierungen und Erfahrungswelten ausgeblendet oder reflexartig abgelehnt.

Vor diesem Hintergrund richtet sich dieser Workshop ausschließlich an Personen mit eigenen Rassismus- und Sexismuserfahrungen. D.h. an Menschen, die in Deutschland aufgrund ihrer vermeintlichen oder tatsächlichen Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer ethnischen und/oder religiösen Zugehörigkeit oder ihrer Sprache mit Rassismus und aufgrund ihres Geschlechts und/oder sexuellen Orientierung mit (Hetero-)Sexismus und Transphobie konfrontiert sind.

Ziel des Workshops ist es, kollektiv einem Raum zu gestalten, in dem es möglich wird, die verschieden erlebten und erfahrenen (Mehrfach-) Diskriminierungen zur Sprache zu bringen.

Im Verständnis einer subjektorientierten politischen Bildungsarbeit werden wir, mit Lust und Bewegung, uns unser Wissen, unsere Potenziale und unsere Handlungsstrategien bewusst machen, im Gruppenprozess reflektieren und erweitern.

In diesem Sinne können Handlungsspielräume und Alternativen für individuelle und kollektive Politisierung und Stärkung sichtbar gemacht werden.

Leitung: Nissar Gardi (Karano, GEW)

Maximal 18 Teilnehmende möglich. Um Anmeldung unter Workshop-RS@gmx.de wird gebeten.

FLTI* steht für Frauen_Lesben_Trans_Intersex Personen

Der Zugang zum Raum ist barrierefrei.

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